Alpin Notruf: 140
125 Jahre organisiertes alpines Rettungswesen

125 Jahre organisiertes alpines Rettungswesen

Der Rettungsdienst im Gebirge ist nichts Neues, er ist so alt wie das Bergsteigen selbst. Im Jahr 1896, im Zeitalter des klassischen Alpinismus, erlangte das Bergsteigen für die damaligen Verhältnisse einen gewaltigen Aufschwung. Dadurch ergab sich die Notwendigkeit eine allen verunglückten oder in Bergnot befindlichen Bergsteigern dienende Organisation zu schaffen. Ein Unglück, am 8. März 1896 am Reißthalersteig auf der Rax, bei dem drei Männer in einer Lawine ums Leben kamen, wurde zum Auslöser der Gründung der ersten alpinen Rettungsorganisation der Welt.

Gedenktafel im Bereich des Unfallortes von 1896

Alpiner Rettungs-Ausschuß Wien

Die folgend angeführten Vereine gründeten unverzüglich das „Alpines Rettungscomitée, welches 1897 in „Alpiner Rettungs-Ausschuß Wien“ (ARAW) umbenannt wurde.

    • Österreichischer Alpen-Club
    • Akademische Section „Wien“ des Deutschen und Österreichischen Alpen Verein
    • Section „Austria“ des Deutschen und Österreichischen Alpen Verein
    • Alpine Gesellschaft „Ennsthaler“
    • Niederösterreichischer Gebirgsverein
    • Österreichischer Touristen-Club

Der alpine Rettungsausschuss Wien fand großen Anklang und auch ausländische Alpenklubs wandten sich bald an den ARAW um Auskünfte über die Organisation, deren Tätigkeiten und Vorgehensweisen einzuholen.

Die Weltkriege und Zwischenkriegszeit stellten Bergrettungsaktivitäten unter besondere Herausforderungen.

 

Jubiläumsvideobotschaft von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen

 

Der Österreichische Bergrettungsdienst

Im Jahr 1946 hatte sich der Bundesverband in Salzburg als „Österreichischer Bergrettungsdienst“ konstituiert. Auch in dieser Zeit gab es Unterstützung von den alpinen Vereinen, insbesondere dem Österreichischen Alpenverein. So wurde 1947 beispielweise die Einhebung eines Bergrettungsgroschens von allen Besuchern, in allen AV Hütten, eingeführt.

Der lokale und internationale Austausch sowie Zusammenarbeit mit Parteiorganisationen war und ist für den Bergrettungsdienst immer wichtig. Über eine Einladung des Österreichischen Alpenvereins kam es zu der internationalen Bergrettungstagung 28.8-02.9.1948 Wilder Kaiser – Obergurgl. Hier wurden die neuesten Rettungsgeräte und deren Anwendung vor internationalem Publikum präsentiert.

 

Dieser erfolgreiche Austausch führte zur Gründung der Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen. Der Österreichische Bergrettungsdienst ist stolzes Gründungsmitglied und heutiges aktives Mitglied dieser Organisation, welche aktuell 143 Mitglieder aus 41 Ländern zählt.  www.alpine-rescue.org

Neben der international tätigen IKAR ist der ÖBRD auch im Österreichischen Kuratorium für alpine Sicherheit, welches seit über 50 Jahren tätig ist, aktiv vertreten. www.alpinesicherheit.at

 

Bergrettung ist immer Teamarbeit.

Hohes fachliches Können, Verlässlichkeit, Vertrauen und Kameradschaft sind wesentliche Eigenschaften die eine bestmögliche Rettung ermöglichen. Dies gilt für Bergrettungsmitglieder genauso wie für an Rettungsaktionen beteiligten Organisationen. Besonders hervorzuheben ist hier die Zusammenarbeit mit der Alpin- und Flugpolizei, den Betreibern der Rettungshubschrauber, Rettungsdiensten und Notrufleitstellen.

Die Anforderungen an die Mitglieder des ÖBRD und die Organisation selbst steigen ständig. Der Bundesverband der Österreichischen Bergrettung ist gemeinsam mit den Landesorganisationen aktiv um auch zukünftig eine

    • bestmögliche Rettung aus alpinen Gelände zu ermöglichen und gleichzeitig auch
    • bestmögliche Rahmenbedingungen für die 13.000 freiwillig und im Ehrenamt tätigen Bergretterinnen und Bergretter

sicherzustellen.

 Aktuelle Zahlen / Daten / Fakten

    • rund 13.000 Bergretterinnen und Bergretter sind freiwillig und im Ehrenamt tätig
    • 1 Bundesverband als Dachorganisation
    • 7 Landesorganisationen (keine im Burgenland, Niederösterreich/Wien ist eine Organisation)
    • 291 Ortsstellen
    • 10.000 Einsätze pro Jahr
    • 230 Lawinen- und Suchhunde

Bild und Filmquellen:

  • Österreichischer Bergrettungsdienst
  • Österreichische Präsidentschaftskanzlei
  • Österreichsicher Alpenverein
Lawinenkatastrophe als Weckruf – 125 Jahre Bergrettung

Lawinenkatastrophe als Weckruf – 125 Jahre Bergrettung

Ein Lawinenunglück vor 125 Jahren auf der Rax, im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, führte zur Gründung der ersten Bergrettung der Welt.

Ein Bericht von ORF.at erinnert daran und zieht Parallelen zur jetztigen Zeit, wo es wieder viele Menschen in die Berge zieht.

https://noe.orf.at/stories/3093135/

https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14084351/125-Jahre-Bergrettung/14875412

 

Mit „Abstand“ die schwierigste Wintersaison!

Mit „Abstand“ die schwierigste Wintersaison!

Die Ortsstelle Pernitz bereitet sich auf eine anspruchsvolle Wintersaison 2020/21 in den Bergen der Gutensteiner Alpen vor. Wenn es „Frau Holle“ heuer gut mit uns meint, wird der Schwerpunkt der Einsätze auf den Pisten des Skigebietes Unterberg sein.

Um für diesen Pistendienst bestens gerüstet zu sein, werden sämtliche Übungen in Kleingruppen und vor allem im Freien mit der notwendigen Schutzausrüstung durchgeführt um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. In diesen schwierigen Zeiten gibt es auch für Einsätze spezielle Hygienerichtlinien, welche von unserem Sanitätswart ausgearbeitet wurden.

Denn Eines ist klar, diese Situation hat keinen Einfluss auf unsere Einsatzbereitschaft. Wir, die ehrenamtlichen BergretterInnen der Ortsstelle Pernitz, sind rund um die Uhr verfügbar, falls wir zu einem Einsatz am Berg gerufen werden.

Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ihre Pernitzer Bergretterinnen und Bergretter

© ÖBRD Nö/W
Verantwortungsvoll am Berg

Verantwortungsvoll am Berg

Nachdem Lockerungen im Zusammenhang mit COVID-19 Maßnahmen für das öffentliche Leben und den Sport in Kraft treten, geht auch der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD) von seinen bisherigen Appellen ab und setzt auf die Eigenverantwortung der Bergsportler und Bergbegeisterten.

In Zusammenarbeit mit allen Landesorganisationen hat der Österreichische Bergrettungsdienst Empfehlungen für drei Bereiche ausgearbeitet. Erstens soll bei der Tourenplanung auf die längere Aktivitätenpause Bedacht genommen werden und alpine Unternehmungen eher moderat und nicht an der Leistungsgrenze angelegt werden. Zum Zweiten gelten auch am Berg die gleichen Hygiene- und Abstandsregeln wie im gesamten Breitensport. Je höher die Atemfrequenz und die Windgeschwindigkeit, desto größer der Abstand zueinander. Und drittens wird empfohlen, nur bei vollständiger Gesundheit Outdooraktivitäten zu unternehmen.

 Einsätze reduziert aber existent / bundesweite Koordinierungsgruppe

Nachdem die Sonderlage gesamt Österreich betraf, standen und stehen alle Bergretterinnen und Bergretter und insbesondere Einsatzleiter und Landesorganisationen vor völlig neuen Herausforderungen. Die Einsatzzahlen sind zwar zurückgegangen, der Schutz jedes einzelnen Bergretters und optimale Versorgung der Verunfallten ist aber bei jedem einzelnen Einsatz das oberste Gebot.

So waren österreichweit neue Strategien und Taktiken im Umgang mit dem Corona Virus zu entwickeln, schulen und bei Einsätzen in Anwendung zu bringen. Eine eigens eingerichtete „bundesweite COVID 19 Koordinierungsgruppe“ mit Experten aus allen Landesorganisationen hat hier, unter Zuhilfenahme von online Kommunikationsmethoden, gemeinsam Themen abgearbeitet und zahlreiche Handlungsempfehlungen in den Bereichen Medizin und Einsatztaktik für die einzelnen Landesorganisationen erstellt.

Eine erste Analyse der letzten Wochen Zeit, dass alle 7 Landesorganisationen – in Relation zur Größe – mit einem sehr ähnlichen Einsatzaufkommen konfrontiert sind.

SKKM (Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement) und ÖBRD

Der Österreichische Bergrettungsdienst ist Teil der SKKM Gruppe und als kritische Infrastruktur eingestuft. So gab es in den letzten Wochen neben dem internen Austausch auch eine rege Kommunikation mit den zuständigen Ministerien um die Sonderlage gesamtheitlich betrachten und beurteilen zu können. Eine besondere Sorgfalt ist nun auch im Monitoring der Auswirkungen der aktuellen Lockerungen an den Tag zu legen. Daher ist die bundesweite COVID 19 Koordinierungsgruppe auch weiterhin eingesetzt, wenn auch im reduzierten Modus.

Wir wünschen unfallfreie Bergerlebnisse!

Winterkurs: 35 neue BergretterInnen für NÖ/W

Winterkurs: 35 neue BergretterInnen für NÖ/W

Von Oliver Himmel oliver.himmel@bergrettung-nw.at

Es ist Samstag 7. März 2020 recht zeitig in der Früh. Die Landesorganisation NÖ/W begrüßt knapp 50 Bergretterinnen und Bergretter im Turnsaal der Gemeinde Mitterbach an der niederösterreichisch-steirischen Grenze. Grund sind der gerade zu Ende gehende Winterkurs sowie der Gruppeneinsatzleiter Kurs.

„Die Aufregung ist da, jetzt erfahren wir gleich, ob wir die Ausbildung bestanden haben“, sagt eine der Teilnehmer/innen Sarah Ehmann, von der Ortsstelle St. Aegyd. Von allen Teilnehmer/innen absolvierten fünf den Gruppeneinsatzleiter Kurs, die restlichen nahmen am Basis-Grundkurs Winter teil. Die Ziele sind klar: Hier soll die rettungs- und alpintechnische Elite der Länder Niederösterreich und Wien gebildet werden, darauf haben alle Teilnehmer/innen – wie auch Sarah, die wir hier näher vorstellen wollen – nun mindestens zwei Jahre hingearbeitet.

Hohes Niveau & Voraussetzungen

„Bei uns werden Expertinnen und Experten ausgebildet,“ freut sich Landesleiter Matthias Cernusca in seinen Eröffnungsworten. Damit die Ausbildung auf gewohnt hohem Niveau durchgeführt werden kann, standen 15 Lehrwarte und ein zusätzliches Administrationsteam für diese Ausbildung zur Verfügung – alle ehrenamtlich. „Das machen den Betrieb und die Ausbildung der jungen Bergretterinnen und Bergretter auf diesem hohen Niveau erst möglich“, so Landesausbildungsleiter Hannes Kurz. Der Winterkurs dauert immer sieben Tage und ist das Ausbildungsfinale der Grundausbildung der Bergrettung NÖ/W; ihm gehen Aufnahmeprüfungen, ein rund viertätiger Sommerkurs sowie eine in Summe 32-stündige Sanitäts- und Erste Hilfe Ausbildung voraus. Ergänzt werden diese von zahlreichen Aus- und Weiterbildungen in den Ortsstellen (kurz OS).

„Wichtig ist aber auch, dass wir keine grundsätzlichen Fähigkeiten, wie das Skifahren oder das Klettern lehren – diese müssen schon von unseren Anwärterinnen und Anwärtern mitgebracht werden“, erläutert Hannes Kurz am Fuße der mitterbacher Gemeindealpe. Im Rahmen des Winterkurses werden neben theoretischen Vorträgen vor allem praxisnahe Kompetenzen geschult und geprüft. Dazu gehören Skifahren in allen Lagen, Bewegen im alpinen Gelände (auch mit Tourenskiern und Steigeisen), Seiltechnik (Flaschenzüge, Seilgelände usw.), Orientierung, Akja-Handhabung, Lawinensuche, Lawinenkunde & Topographie, Ersthilfe & Sanitätswesen, Patientenbeurteilung, Funken, Einsatzleitung sowie konditionelle Anforderungen (500 Höhenmeter pro Stunde).

Frauenanteil steigt

„Besonders freut es uns, dass bei der Bergrettung NÖ/W der Frauenanteil seit geraumer Zeit stark ansteigt“, sagt Landesleiter Matthias Cernusca. „Das war erstens nicht immer so und ist zweitens auch in den Bundesländern anders, wo es zum Teil wesentlich weniger Bergretterinnen gibt. Aber Ihr Frauen bringt vielschichtige Kompetenzen mit, auf die wir in der Bergrettung nicht verzichten können.“
Sarah ist eine dieser Anwärterinnen. „Interesse an der Bergrettung hatte ich schon lange – ausschlaggebend zum Beitritt war ein Verkehrsunfall, zu welchem ich gemeinsam mit meinem Bruder als Ersthelferin gestoßen bin.“ Dieser Vorfall hat der jungen alpinerfahrenen Niederösterreicherin gezeigt, wie wichtig es ist, im richtigen Moment helfen zu können.

Da sie sowohl im Sommer als auch im Winter viel auf den Bergen unterwegs ist, ist es für sie auch essentiell Freunden und Kameraden helfen zu können. „Auch ich kann jederzeit in solch eine Situation kommen, dann bin ich auch froh wenn mir jemand helfen kann und will,“ sagt sie in Erwartung der Verkündung des Kursergebnisses. Einhellig wird am Winterkurs bestätigt, dass die Kameradschaftlichkeit bei der Bergrettung, sowohl in der Ortstelle als auch auf den Kursen als besonders stark empfunden wird. Auch privat werden viele Erfahrungen geteilt und Touren gemacht.

Politprominenz & Medien in Mitterbach

Eine große Ehre waren uns auch die Besuche der Landesrätin für Soziale Verwaltung, Gesundheit und Gleichstellung
Ulrike Königsberger-Ludwig und des Landesrates für Finanzen und Mobilität DI Ludwig Schleritzko. Beide haben sich die Mühe gemacht und sind ins schöne Mitterbach gekommen. Natürlich waren auch Neo-Bürgermeister Thomas Teubenbacher und Alt-Bürgermeister Alfred Hinterecker zugegen und haben die jungen Bergretter/innen angefeuert. Sichtlich beeindruckt vom regen Kursbetrieb und dem reibungslosen Ablauf, nahmen sich alle ausreichend Zeit, um mit Landesleitung und Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kontakt zu kommen.
Auch NÖN Chronikchefin Eva Hinterer und Puls4 Redakteurin Dani Löffelberger mit ihrer Kamerafrau Selma Taskin durften wir in Mitterbach begrüßen. Ein herzliches Danke für die ausführliche Berichterstattung.

>> ZUM NÖN ARITKEL

>> ZUM PULS4 BEITRAG

Die Ergebnisverkündung

Der große Moment der Ergebnisverkündung ist gekommen. „Wir freuen uns, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Kurs erfolgreich absolviert haben und fortan für unsere Sicherheit in den Bergen Niederösterreichs sorgen werden“, freut sich Landesleiter Matthias Cernusca. Sarah und ihren Kolleg/innen ist die Freude ins Gesicht geschrieben. „Es hat sich mehr als gelohnt und ich freue mich auf alle weiteren Herausforderungen und Weiterbildungen bei der Bergrettung NÖ/W“, sagt sie mit der Broche und der Bergrettungsurkunde in der Hand.

Die Bergrettung NÖ/W möchte alle Interessenten ermuntern, es unseren Teilnehmer/innen gleich zu tun und sich erfolgreich der Bergrettungs-Ausbildung zu stellen. Hier werden nicht nur gesellschaftliches Engagement großgeschrieben, sondern auch eine breite Palette an „für Anwärter/innen und Bergretter/innen kostenfreien“ Fortbildungen angeboten. Besonders schön ist auch zu sehen, dass hier Freundschaften für’s Leben geschlossen werden.
Die Landesleitung möchte sich noch einmal herzlich bei allen Ausbildnern, Adminsitratoren, den Teilnehmer/innen unseren Gästen aus Politik und Medien sowie der Ortsstelle Mitterbach bedanken, die einmal mehr für den tollen Kursablauf verantwortlich waren.

 

Melde Dich als Neumitglied der Bergrettung Niederösterreich/Wien:

Kontakt Landesorg. NÖ/W

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Fotos: © ÖBRD

Jahreszeiten-Rückblick – Frühling, Sommer und Herbst

Jahreszeiten-Rückblick – Frühling, Sommer und Herbst

Es wird Frühling!

Nach einem langen und anstrengenden Winterdienst (siehe Vierundfünfzig) wird die Schiausrüstung mit der Kletterausrüstung getauscht. Am Ausbildungsplan für das Frühjahr sind diverse Übungen zur Seiltechnik am Programm gestanden. Es wird auch die Zusammenarbeit mit anderen Blaulichtorganisationen geübt, um sich näher kennenzulernen bzw. auszutauschen.
– Übung am Fels, Knotenkunde
– Mehrseillängentour auf der Hohen Wand
– Übung mit der FF Pernitz und Muggendorf

Anlässlich eines Festes der FF Wopfing hat unser Land-Rover eine Einladung zum „Veteranentreffen“ erhalten. Ein paar Kameraden sind der Einladung gefolgt und haben einen gemütlichen Nachmittag bei der FF verbracht.

Es wird Sommer!

Das Highlight war eindeutig der landesweite Sommerkurs auf der Hohen Wand. Zwei Bergretter der Ortsstelle haben daran teilgenommen und den Kurs erfolgreich abgeschlossen. 
Apropos Hohe Wand, bei herrlichem Wetter besuchten wir im Rahmen einer Kletterübung unsere KameradInnen von der Ortsstelle Hohe Wand beim Hüttenfest. 

Es wird Herbst!

Unsere Ortsstelle hat auch bei öffentlichen Veranstaltungen teilgenommen. Sowohl beim Blaulichttag in Wiener Neustadt (Unterstützung durch die Nachbarortsstelle Hohe Wand) als auch beim Sicherheitstag der Gemeinde Markt Piesting waren wir anwesend.
Am Nationalfeiertag (26. Oktober) haben wir im Einsatzgebiet an diversen Fitmärschen teilgenommen, damit wir im Falle des Falles rasch vor Ort sind und Erste Hilfe leisten können.

Ende November hat wieder eine Übung für den bevorstehenden Winterdienst bei der Reserlhütte stattgefunden.
Geübt wurde im Stationsbetrieb:
– Erste Hilfe
– Abtransport mit dem Akja
– Karten- und Geländekunde
– Bedienung des Funkgerätes
Über 20 Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Pernitz haben bei herrlichem Wetter am Unterberg bei der Übung teilgenommen..

Einsätze!

Zum Schluss noch ein paar Daten und Fakten über die Einsätze in diesem Zeitraum. Als Winterortsstelle sind wir natürlich froh, dass es in unserem Einsatzgebiet im Sommer ein wenig ruhiger ist. Trotzdem kommt es vor, dass wir alarmiert werden und die Art der Einsätze sehr vielseitig sind.
– Viermal wurden wir alarmiert
– 40 Einsatzstunden wurden geleistet
– Art der Einsätze: eine Suchaktion, drei Hilfeleistungen auf Wanderwegen bzw. im alpinen Gelände

Vielen Dank an alle BergretterInnen der Ortsstelle Pernitz für ihren unermüdlichen Einsatz.

Vielen Dank (in alphabetischer Reihenfolge) auch an die/den/das …
– Alpinpolizei
– Flugrettung
– Freiwilligen Feuerwehren im Einsatzgebiet
– Notruf Niederösterreich 144
– Rote Kreuz
… für die gute Zusammenarbeit.

Fotos: © ÖBRD NÖ/W