Alpin Notruf: 140
Übung Seiltechnik

Übung Seiltechnik

Am Freitag, den 12. April, fand am Hausstein (bei den Myrafällen) die erste Seiltechnikübung nach der Wintersaison statt. 11 KameradInnen der Ortsstelle Pernitz nahmen daran teil und unter der Aufsicht unseres Ausbildungsleiters wurde wieder die Knotenkunde trainiert. 

Fotos: © ÖBRD NÖ/W

Vorbereitung Winterdienst

Vorbereitung Winterdienst

Um für den Winterdienst am Unterberg gerüstet zu sein, fand wieder die alljährliche Übung bei der Reserlhütte statt. Im Stationsbetrieb wurde die Erste Hilfe, der Abtransport des Verletzten mit dem Land Rover und das Bedienen des Funkgerätes geübt.

Treffpunkt für die Mannschaft war gegen 9:00 Uhr bei der Reserlhütte am Unterberg. Nach einer kurzen Vorbesprechung durch unseren Ausbildungsleiter wurden drei Gruppen für den Stationsbetrieb gebildet. Aufgefrischt wurde die Erste Hilfe und das Versorgen des Verletzten in den Akja. Unter der Aufsicht unseres Fahrzeugwartes wurde weiters der Abtransport eines Verletzten mit der UT 2000 (Universaltrage) im Land Rover geübt. Eine weitere Station war alles zum Thema Funk. Gegen 15:00 Uhr fand noch eine kurze Nachbesprechung statt und alle Anwesenden waren „super zufrieden“ mit der Übung und waren sich auch einig – Der Winterdienst kann kommen!

„Fuchsjagd“ am Schöpfl

„Fuchsjagd“ am Schöpfl

Die Ortsstelle Triestingtal organisierte eine Clusterübung zum Thema Orientierung, Funk und Einsatzplanung zu der sämtliche Nachbarortsstellen eingeladen wurden. Knapp 40 BergretterInnen aus den Ortsstellen Pernitz, Triestingtal und Wienerwald Süd nahmen daran teil.

Bei herrlichem Wetter fand am Samstag, den 29. September, die Herbstausbildung im Raum Schöpfl statt. Auf spielerische Weise wurde in Form einer „Fuchsjagd“ das Orientieren im Gelände mittels einer Karte, sowie das korrekte Funken geübt und verbessert. Am Ende des Lehrtages galt es den Fuchs (dargestellt von einem Bergretter der Ortsstelle Triestingtal) ausfindig zu machen und zu fangen.

Acht Teams bestehend aus je vier BergretterInnen wurden zu verschiedenen Startpunkten rund um den Schöpfl gebracht, wo nach Freigabe der Übungsleitung das Spiel startete. Zuerst gab der Fuchs seinen ungefähren Standort bekannt, woraufhin die Treibjagd begann. Zug um Zug versuchten sämtliche Teams die Zielperson in die Enge zu treiben, bis sie letzten Endes nicht mehr auskam und von einem Team gefangen wurde.

Das Ziel der Übung war es, das Lesen einer Karte bzw. das Orientieren mittels Karte zu verbessern und Koordinatenmeldungen von Standorten und Zielpunkten korrekt per Funk zu übermitteln, sowie das Gebiet näher kennenzulernen.

Bergrettung übt Großalarm in Schottwien und in Pernitz

Bergrettung übt Großalarm in Schottwien und in Pernitz

Einmal im Jahr übt die Bergrettung Niederösterreich/Wien das Zusammenspiel verschiedener Ortsstellen bei einer Gebietsübung. Am Sonntag, den 22. April, war das Gebiet Süd an der Reihe. In Schottwien und in Pernitz rückten 98 Bergretter für dieses Training aus.

Kann eine Ortsstelle eine Aufgabe alleine nicht bewältigen, wird Gebietsalarm ausgelöst. So ein Fall bedeutet auch erhöhten Aufwand in der Einsatzzentrale, da größere Mannschaften und oft mehrere Einsätze koordiniert werden müssen. Diese Aufgabe wurde bei zwei voneinander unabhängigen Szenarien trainiert.

52 Bergretterinnen und Bergretter der südlicher gelegenen Ortsstellen Aspang, Schottwien, Semmering, St. Corona, Mönichkirchen, Puchberg und Reichenau übten die Suche, Bergung und Erstversorgung von abgestürzten Gleitschirmpiloten im unwegsamen, felsigen Steilgelände in Schottwien. Unterstützt wurden die Mannschaften dabei vom mobilen Arbeitsplatz des Notruf Niederösterreich 144 sowie von der Feuerwehr Maria Schutz und dem Roten Kreuz Gloggnitz.

In Pernitz übten 46 Männer und Frauen der Ortsstellen Hohe Wand, Grünbach, Wien, Wienerwald Süd, Triestingtal und Pernitz die Bergung mehrerer zum Teil schwer verletzter Personen aus felsdurchsetztem Gelände und zweier Kletterer aus einer Felswand.